Regenbogenselbstverständlichkeit

Es ist Sonntag, wir sind auf dem Weg zu einem Adventsmarkt, der in der Nachbarschaft die Möglichkeit bietet, schon jetzt bei reizenden Blumenfrauen einen geschmackvollen Adventskranz zu erstehen. Meine BH (Bessere Hälfte) und ich fahren mit dem Rad an Pauline (6) vorbei, die mit Mutter, Tante und kleiner Schwester offensichtlich dasselbe Ziel ansteuert. Sie winkt und ruft ganz laut: „Schau mal, Mama, da sind T.’s Eltern!“ Für die Kinder (und nicht nur sie) sind unsere Familien selbstverständlich, wir sind einfach Eltern. Uns wurde es warm um’s Herz und fröhlich suchten wir einen kleinen hübschen Kranz aus.
Diese scheinbar kleinen Begebenheiten sind unendlich wichtig. Im Benennen der Selbstverständlichkeit zeigen sie uns, dass die Gesellschaft wirklich schon weiter ist als Politik und Recht.

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