Gegen Homphobie in der Schule: Kretschmann, Schüler_innen, Radiofeature

I
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann erläutert im Interview mit ZEIT-online die neuen Bildungspläne und seinen Wunsch, dass sich alle SchülerInnen wohlfühlen können.

II
Seit Baden-Württemberg mit seinem vorbildlichen Aktionsplan gegen Diskriminierung einen großen Schritt in Richtung Akzeptanz von sexueller Vielfalt unternommen hat, ist viel davon die Rede, dass Schüler_innen davon überfordert werden könnten. Dann hören wir doch mal, was sie selbst zu diesem Thema zu sagen haben. Tenor: Das Thema Homosexualität sollte in der Schule viel häufiger behandelt werden – und zwar jenseits von Sexualkundeunterricht in Biologie. Viele SchülerInnen, hetero- wie homosexuelle, wünschen sich auf jeden Fall mehr Information. Tolles Beispiel: An einer Gesamtschule in Sprockhövel (NRW) gibt es z.B. eine Projektgruppe gegen Homophobie.

III
Ins gleiche Horn, allerdings aus bayerischer Sicht, stößt eine Radiosendung, die sich am 1. März 14 auf Bayern 2 mit der Frage beschäftigte, warum die Schule ein homophober Ort ist. Das ganze Feature zeigt, dass ein Bildungsplan nach schwäbischem Vorbild mehr als notwendig ist.
Mut macht hier eine Gay-Straight-Alliance Initiative, die sich für das Miteinander von hetero- wie homosexuellen Schüler_innen einsetzt.

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