3. Europäische Regenbogenfamilienkonferenz in Köln (1. – 4.5.14) war ein großer Erfolg

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Eine fantastische Konferenz („Different Families – Same Schools“) ist am gestrigen Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. Unter dem Schirm der Videobotschaft der Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig  versammelten LSVD, Nelfa (Network of European LGBT Families Associations) und Friedrich-Ebert-Stiftung in Köln 300 Personen – Familien sowie FachvertreterInnen aus 13 Ländern – , die sich vier Tage lang auf der dritten europäischen Regenbogenfamilienkonferenz begegneten, Fachvorträgen zuhörten, Workshops besuchten und feierten. Ein abwechslungsreiches Freizeit- und Kulturprogramm mit Zoo, Fantasialand und Dombesteigung rundete das LSBT-Familienhighlight ab.

ExpertInnen aus verschiedenen europäischen Ländern analysierten das Homo-Klima ihrer Länder und berichteten von Kampagnen, um der wieder stärker um sich greifenden Homophobie Einhalt zu gebieten.  Jugendliche und junge Erwachsene, die bei lesbischen Eltern aufgewachsen sind, erzählten von ihren mehrheitlich guten Erfahrungen und zeigten Selbstbewusstsein und Eloquenz.
Die Schule als guter und sicherer Ort – ein Idealbild, das Peter Dankmeijer aus den Niederlanden entwarf und das einmal mehr das Leitbild charakterisiert, nach der eine Schule von heute arbeiten sollte.

Im Rahmen der Konferenz wurde der International Family Equality Day (IFED) bereits am Sa. 3.5.14 im Kölner Abenteuermuseum Odysseum gefeiert – eine wunderschöne Location, die den Regenbogenfamilien am Abend sogar völlig alleine gehörte.  Das Konzert mit der (vor Jahrzehnten aus Österreich eingewanderten) Berliner (Kinder)-Musikerin Suli Puschban und ihrer coolen Kapelle der guten Hoffnung brachte Kleine und Große schnell zum Grooven, Schnippen, Tanzen und Mitsingen. Ein etwa fünfjähriger Luftgitarrist aus dem Publikum war kaum zu bremsen, er begleitete unermüdlich die tollen Songs.

Für an guten Kindersongs interessierte Eltern: Hier könnt ihr das Schullied der Berliner Rosa-Parks-Grundschule sehen und hören:

Auch das Wetter spielte mit, die Kinder vergnügten sich entweder auf dem Spielplatz, im Hallen-Hochseilgarten oder in der Nähe des Riesengrills, an dem köstliche vegetarische und andere Köstlichkeiten für uns zubereitet wurden. Die abschließende Disco geriet für die europäischen AktivistInnen zur Krönung des diesjährigen IFED.

Vielen Dank an alle – besonders an Elke Jansen und ihre Frau Kornelia Jansen, die sich beide unermüdlich in den Dienst der Regenbogenfamilien-Community stell(t)en und an alle Nelfa-Aktiven, hier möchte ich vor allem für die deutschsprachige Community Lisa Green nennen, die frisch gewählte Vizepräsidentin von Nelfa und meine geschätzte Kollegin, mit der ich einen Workshop zum Thema „Kinder stärken“ halten durfte.

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