Es geht um Gleichberechtigung: Ben & Jerry’s setzt sich für die Eheöffnung in Deutschland ein!

Und wieder sind die Grünen mit ihrem Gesetzesentwurf zur Öffnung der Ehe gescheitert. Die Große Koalition aus Union und SPD hat erneut das Eheverbot für gleichgeschlechtliche Paare bekräftigt.
Dabei geht es ja nicht darum, dass alle Lesben und Schwule heiraten wollen, es geht vielmehr um die Frage, warum dieses Recht einer Personengruppe vorenthalten werden soll und warum auch diese Gruppe vor der Verfassung nicht gleichermaßen wie Eheleute geschützt ist. Werden LGBTQI Menschen in welcher Form auch immer schlechter gestellt, dann hat dies auch negative Auswirkungen auf die Familienangehörigen, auf FreundInnen und auf das Arbeitsumfeld. Das Beharren auf einen grundlegenden Unterschied zwischen Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft ist, so das Bündnis „Ehe für Alle“, schon lange nicht mehr zeitgemäß.

Jede Regenbogenfamilie weiß ein Lied davon zu singen, wie diskriminierend es ist, die eigenen geplanten und erwünschten Kinder erst via Stiefkindadoption rechtlich als gemeinsame Kinder zugesprochen zu bekommen anstatt sofort bei Geburt.
In Berlin hat das Bündnis „Ehe für alle“ am vergangenen Samstag mit zahlreichen, auch internationalen RednerInnen demonstriert.

Das Eiscreme-Unternehmen Ben & Jerry’s zeigt mit einer pfiffigen Kampagne, dass es in Deutschland nun wirklich Zeit für die Eheöffnung ist. Wie Jerry, einer der Firmengründer, „Yes, I Dough“ sagt, was sich auf eine der beliebtesten Eissorten „Cookie and Dough“ bezieht, ist wirklich lustig. Aber der Spot hat mit seiner Botschaft auch auf jeden Fall eine politische Signalwirkung.

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