8. März: Frauentag ist auch Lesbentag

Am 16. März ist in Bayern Kommunalwahl. In München wird nicht nur ein neuer OB gewählt.
Zeitgleich wird der Stadrat wieder neu zusammengesetzt – 80 Plätze sind zu vergeben. Und was hat das jetzt mit dem 8. März zu tun? Ganz einfach: Lesbenrechte sind auch Frauenrechte.

München hat seit 1996, also seit 18 Jahren, mit der Rosa Liste eine politische Interessenvertretung der Münchner Lesben, Schwulen und Transgender im Rathaus sitzen – europaweit ist dies einzigartig. Durch diesen einen Sitz, den Thomas Niederbühl innehat, und die rot-grün-rosa Mehrheit im Münchner Rathaus hat sich die Community in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine vorbildliche städtische Infrastruktur erkämpft. Die Angebote für Lesben in München können sich sehen lassen. Es gibt eine vielfältige Projektelandschaft, vom Jugendzentrum bis zur Rosa Alter-Beratungsstelle. Die Lesbenberatungsstelle LeTRa ist die einzige hauptamtlich besetzte Stelle dieser Art in ganz Bayern.

Wir können also ganz zufrieden sein. Trotzdem: Wirkliche Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht. Und es wird Zeit, dass Rosa Liste zwei Sitze ergattert – mit Rita Braaz könnte eine starke feministische Lesbe in den Stadtrat einziehen, die sich konsequent für die Interessen aller Frauen in den unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Bereichen einsetzt.

Die gesellschaftlichen Kräfte, die uns zurück drängen wollen, erstarken. Rechte Gruppierungen treten im Wahlkampf mit markigen und homophoben Sprüchen auf. Das, was wir uns hart erarbeitet haben, bleibt uns nicht selbstverständlich erhalten. Es kann uns jederzeit wieder genommen werden.

Da hilft nur eins: Geht wählen! Die Rosa Liste steht für Vielfalt als Bereicherung. Sie will eine moderne Stadtpolitik mitgestalten, die sich für Chancengleichheit stark macht und die sich für die Bedürfnisse von Lesben, Schwulen und Transgender einsetzt.
Aus dem Wahlprogramm der Rosa Liste: „Verlieren patriarchale Werte und konservative Rollenbilder von Frau und Mann an Bedeutung, führt dies auch zu mehr Freiheit für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender oder transidente Personen.“

Unser Spitzenduo, bestehend aus Thomas Niederbühl und Rita Braaz, erläutert hier, wie es München noch lesben- (und schwulen-)freundlicher machen wird. Denn dieses Mal will die Rosa Liste endlich zwei Mandate erringen – jede Stimme zählt!
Und weil die Kommunalwahl wirkliche Mitgestaltung bedeutet, weil man/frau 80 Stimmen hat und diese Wahl deshalb auf den ersten Blick etwas kompliziert scheint: Hier wird nochmal genau erklärt, wie es geht.

 

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