25. November: Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Warum am 25. November?

An diesem Tag im Jahr 1960 wurden in der Dominikanischen Republik drei von vier Schwestern, die zu dieser Zeit im Untergrund gegen die damals dort herrschende Trujillo-Diktatur gekämpft hatten, vom militärischen Geheimdienst ermordet.
Auf einem Treffen von lateinamerikanischen und karibischen Frauen 1981 in Bogotá, Kolumbien, gedachten die Teilnehmerinnen dieser Frauen und riefen den 25. November als internationalen Gedenktag aus.
Seit 1999 ist der Tag als Gedenktag von den Vereinten Nationen anerkannt.
So gilt der Mut der Mirabel-Schwestern weltweit als Symbol des Kampfes gegen menschenverachtende Tyrannei, für das Eintreten gegen jegliches Unrecht, aber insbesondere wenn Frauen und Mädchen wegen ihres Geschlechtes missachtet, verfolgt, verstümmelt oder gar getötet werden.

Gewalt, die an Frauen verübt wird, betrifft auch häufig Lesben. Das Thema Gewalt gegen Lesben fällt allerdings oft unter den Tisch.
Auf nationaler und internationaler Ebene gibt es zum Glück eine Reihe von Projekten.
Die Lesbenberatung Berlin und LesMigraS haben 2013 ihre Studie zu Gewalt und (Mehrfach)-Diskrimierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen und Trans* veröffentlicht.
Mehr dazu auch bei Phenomenelle.

Eine beeindruckende Initiative, die auf einer Zusammenarbeit mit afrikanischen Lesben basiert:

filia.die frauenstiftung und der LSVD arbeiten gemeinsam mit der African Coalition of Lesbians: Ziel eines dreijährigen gemeinsamen Projekts ist die Stärkung und Vernetzung von lesbischen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Aktivistinnen* in den Ländern Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Deren Handlungsmacht und politische Strategien sollen gebündelt werden, um internationale Menschenrechtsstandards und eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe zu unterstützen.

 

 

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