Kindern geht es in lesbischen Regenbogenfamilien gut!

Mal wieder hat ein Team von niederländischen und US-amerikanischen Wissenschaftler_innen festgestellt, dass es Kindern aus lesbischen Regenbogenfamilien gut geht, auf jeden Fall genauso gut wie Kindern aus heterosexuellen Familien. Lesbische Familien sind besser erforscht als schwule Familien, denn der lesbische Babyboom setzte  bereits vor 30 Jahren ein, als US-amerikanische Samenbanken auch für lesbische Paaren zugänglich wurden. Schwule Paare, die adoptieren wollten, mussten sich weitaus länger gedulden, bis das Adoptionsverbot fiel (das bei uns in Deutschland de facto ja nach wie vor gilt).
Die Studie, die das erfahrene Team rund um Nannette Gartrell und Henny Bos erstellt hat, verglich 95 lesbische Familien mit 95 heterosexuellen Familien, die mit Kindern zwischen 6 und 17 Jahren zusammenleben. Das Team zeichnet auch für die National Lesbian Longitudinal Family Study verantwortlich, die über mehr als 25 Jahre lesbische Familien begleitet hat.

Lesbische Eltern fühlen sich gestresster als heterosexuelle Eltern – es wird vermutet, dass dies mit der nach wie vor gegenwärtigen Homophobie zusammenhängt bzw. damit, dass Regenbogenfamilien noch immer unter Beobachtung stehen.

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