Familiengründung per Samenspende: Wie das geltende Recht vielen (Homo-)Familien nicht gerecht wird

Ein kluger Artikel in der SZ beschreibt die derzeitig unzureichende rechtliche Situation für gleichgeschlechtliche Familien und warum es so wichtig ist, das Abstammungsrecht zu reformieren, damit die gelebte Familienrealität endlich auch eine rechtliche Entsprechung bekommt. Kinder sollen z.B. von Geburt an zwei rechtliche Elternteile bekommen und nicht erst nach einer aufwendigen Stiefkindadoption, die für ein gemeinsam geplantes Wunschkind nur noch als absurd und diskriminierend zu sehen ist. Das deutsche Recht hinkt hinterher, in einer Reihe von anderen europäischen Ländern wurden die Gesetze an den gar nicht mehr so neuen Regenbogenfamilienalltag angepasst. Es wird Zeit, dass Deutschland endlich nachzieht.

Sehr empfehlenswert: „Mir fehlt keine Hälfte“: Das Protokoll, warum Lena Herrmann-Green „ihren“ Samenspender nicht treffen will. (SZ-Plus)

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