Barilla-Chef entschuldigt sich bei Homo-Aktivist_innen

Der Chef des Pasta-Konzerns hat sich bei einem Treffen mit verschiedenen Vertreter_innen italienischer LSBTQ Organisationen, u.a. auch von „Famiglie Arcobaleno“, dem italienischen Regenbogenfamilienverband, für seine homophoben Äußerungen entschuldigt. Vor zwei Wochen verteidigte er in einem Interview die „traditionelle Familie“ und tat kund, dass er niemals eine homofreundliche  Anzeigenkampagne für seine Nudelprodukte initiieren würde (RFN berichtete). Nun rudert Signore Barilla zurück, denn seine Aussagen lösten ein ziemlich großes Echo aus. Barilla, der sich vor Folgen eines Boykotts von Barilla-Pasta fürchtet, versucht, die Wogen zu glätten. Möglicherweise wird es bald eine Anzeigenkampagne geben, wie sie sich Barilla ursprünglich nicht hat vorstellen können – der Nudelchef steht unter Druck und möchte eine Einigung mit der LSBTQ-Community erzielen.
Laut queer.de hat Barillas Entschuldigung wiederum in den USA lautstarke Proteste ausgelöst. Auf der Facebook-Seite des Nudelimperiums begründet eine Homo-Gegnerin, warum sie von nun an keine Barilla-Nudeln mehr kaufe, damit, dass sie Christin und hetero sei. VERKEHRTE WELT!

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