Singapur verbietet Kinderbuch über ein schwules Pinguin-Elternpaar

Das vormals an öffentlichen Bibliotheken ausleihbare Kinderbuch „And Tango Makes Three“ von Peter Parnell und Justin Richardson über ein männliches Pinguinpaar, das gemeinsam einen kleinen Pinguin großzog, wurde nun vom Informationsminister in Singapur verboten. In der Folge werden alle öffentlich zugänglichen Ausgaben eingestampft. Wie „Guardian“ und „WELT“ berichten, werden die religiös geprägten konservativen Kräfte in Singapur immer stärker. Im politisch rückständigen Land wird neben der staatlichen Zensur auch die Todesstrafe praktiziert. Regenbogenfamilien werden in Singapur mit dem Begriff „unkonventionelle Familien“ umschrieben. Laut Ministerium entsprechen diese Familien nicht dem Familienbild, dass die Singapurer in großer Mehrheit ihren Kindern vorlebe.

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