Bundesverdienstkreuz für Maria Sabine Augstein

Wegen ihrer Verdienste für die Trans-, Lesben- und Schwulen-Community ist die Rechtsanwältin Maria Sabine Augstein mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. An diesen Ritualen lässt sich erkennen, welche Fortschritte wir verzeichnen können. Als die Geehrte bereits 1984 die Öffnung der Ehe forderte, bekam sie dafür eher Schelte als Unterstützung. Acht Jahre später, 1992, bestellte sie das Aufgebot für Hella von Sinnen und Cornelia Scheel (damals so ungefähr die einzigen Promi-Lesben, die in Deutschland out waren), eine Aktion, die neun Jahre später in eine Anerkennung lesbischer und schwuler Beziehungen mündete. Maria Sabine Augstein war an all jenen Urteilen maßgeblich beteiligt, die das Leben aller trans-, inter-, und homosexueller Menschen verbesserten. Gleiche Rechte erstritt sie nicht nur mit der Einführung der Lebenspartnerschaft und in der steuerlichen Behandlung eingetragener Lebenspartner_innen. Auch im Transsexuellengesetz kämpfte sie erfolgreich für eine Novellierung.
Auf ihre Initiative als neues Mitglied wurde 1999 der SVD in LSVD umbenannt – der Start für das Engagement lesbischer Frauen im LSVD.

RFN gratuliert Maria Sabine Augstein ganz herzlich und bedankt sich für ihren unermüdlichen Einsatz!

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