Was macht eigentlich T.?

Stammleser_innen wissen, dass es sich bei T. um unsere Tochter handelt und mit BH ist meine Bessere Hälfte gemeint.

Ja, was macht eigentlich T.? Mittlerweile hat sie sich durch 10 Jahre Schule gekämpft und wird in Kürze die Oberstufe beginnen, dann sind es nicht einmal mehr zwei Jahre, bis es heißt: Bye-bye Schule!
Kaum zu glauben: Zuerst ist das kleine Baby richtig klein, die Eltern kümmern sich um alles und nein – nicht plötzlich, aber jetzt plant T. ihren 16. Geburtstag und zwar minutiös: Nicht enden wollende Gästelisten, interessante Wunschlisten mit exorbitant teuren Konsumartikeln, Getränkewünsche, die das Jugendamt auf den Plan rufen könnten etc. Zum Glück wächst frau und man rein in die Elternrolle! Meine BH und ich sprechen immer mal wieder über das Geburtstagsfest eines Zweijährigen, den wir gemeinsam mit T., gerade einmal drei Monate alt, besuchten. Danach waren wir völlig am Ende. Was für ein wildes und lautes Chaos. „Das schaffen wir niemals“, lautete die Zusammenfassung dieses Geburtstags. Als T. ihren fünften Geburtstag feierte, brach sich ein Junge bei einer Rauferei unter Jungs das Schlüsselbein – wir waren nicht einmal der Ohnmacht nahe, obwohl es uns sehr unangenehm, aber nicht zu verhindern war. Und jetzt? Die Themen verändern sich. Bezüglich Alkohol, Drogen, sexuelle Selbstbestimmung sowie respektvoller Umgang miteinander hoffen alle Eltern, dass sie ihren Kindern genug Stabilität, Autonomie und Bindung mitgegeben haben, dass sie vernünftige Entscheidungen treffen und NEIN sagen können. Und dann braucht’s für die ganze Familie noch das Quentchen Glück, um durch diese Zeit gut durchzukommen. Darauf hoffen natürlich auch wir.

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