Italiens LGBTQ Community hofft auf neue Gesetzgebung

Bisher gab es in Italien keine Möglichkeit für gleichgeschlechtliche Paare, ihre Beziehung eintragen zu lassen. Auch im Ausland geschlossene Homo-Ehen hatten bislang in Italien keine Gültigkeit. Doch nun beginnt sich etwas zu verändern. Nachdem selbst streng katholische Länder wie Spanien und Portugal den Weg zur gleichgeschlechtlichen Ehe geebnet haben und mit der Adoption für den zweiten Elternteil (Stiefkindadoption ist so ein schwieriges Wort!) auch Regenbogenfamilien anerkennen, wächst der Druck auf das einzige Land in Westeuropa, das keinerlei Regelungen vorzuweisen hat.
Die Kirche hat sich für den Widerstand zwar schon gewappnet. Doch nichtsdestotrotz werden Italiens Lesben und Schwule laut Wall Street  Journal bald Möglichkeiten bekommen, sich gegenseitig abzusichern. Ignazio Marino, Bürgermeister von Rom, machte schon mal einen Anfang und erkannte mehrere im Ausland geschlossene Ehen an.

 

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